
Die Abgeordneten der salvadorianischen Legislativversammlung haben am Mittwochabend die neunte Verlängerung des am 27. März verhängten Ausnahmezustands gebilligt.
Nach Angaben der Zeitung «La Prensa Gráfica» wurde die Maßnahme mit den Stimmen von 67 Abgeordneten angenommen, während es sechs Gegenstimmen und neun Enthaltungen gab.
Er enthält auch zwei Vorschläge zur Reform des Gesetzes gegen Erpressung, die die strafrechtliche Verfolgung von Angehörigen von Bandenmitgliedern und von Unternehmen, die angeblich Erpressungsgelder zahlen, ermöglichen würden.
Der Präsident der Abgeordnetenkammer, Ernesto Castro, hat versichert, dass die Regelung «so oft wie nötig» ausgeweitet wird, um gegen die Banden vorzugehen, unter denen nach offiziellen Angaben mehr als 60.000 Bürger inhaftiert wurden.
Diese Politik wurde von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Gremien wie der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IACHR) kritisiert.






