
Die Europäische Union (EU) wird 60 Millionen Euro für die Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und der Rechte heranwachsender Mädchen in Afrika bereitstellen. Diese Initiative wurde am Donnerstag in Kigali, Ruanda, im Rahmen des EU-Africa Global Gateway-Pakets und der globalen Gesundheitsstrategie der EU unterzeichnet.
Im EU-Haushalt sind für den Zeitraum 2023-2027 neue Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro vorgesehen, und es wird erwartet, dass die EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Jahren erhebliche neue finanzielle Verpflichtungen eingehen werden.
Zwar wurden bei der Förderung dieser Rechte in Afrika bereits erhebliche Fortschritte erzielt, doch die COVID-19-Pandemie hat sich stark negativ ausgewirkt, und es bestehen nach wie vor erhebliche Herausforderungen, die Fortschritte in zentralen Fragen wie Familienplanung, Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, schädliche Praktiken, Müttersterblichkeit sowie sexuelle Gesundheit und Wohlbefinden erforderlich machen.
Die Initiative basiert auf einer gemeinsamen Analyse von Lücken, Bedürfnissen und Erfahrungen und setzt Prioritäten in Bereichen, in denen eine regionale Perspektive globale und nationale Investitionen ergänzen kann, wobei drei spezifische Ziele im Vordergrund stehen.
Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission, den EU-Mitgliedstaaten und drei regionalen afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaften entwickelt und wird in Partnerschaft mit anderen Akteuren wie Regierungen, Organisationen der Zivilgesellschaft, dem Privatsektor, der Wissenschaft und den Vereinten Nationen durchgeführt.






