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HRW nennt Irans «Blutiger Freitag» die tödlichste Razzia des Jahres

Ingrid Schulze

2022-12-22
Iran
Iran protestiert am Internationalen Tag der Menschenrechte – Ximena Borrazas/SOPA Images via / DPA

Die Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat das harte Vorgehen der iranischen Streitkräfte gegen Demonstranten am 30. September 2022, dem so genannten «Blutigen Freitag», als den tödlichsten Tag des Jahres bezeichnet.

Nach Angaben der NRO töteten die iranischen Behörden während der Proteste in der Stadt Zahedan die meisten Menschen an einem Tag und forderten die neu eingerichtete UN-Untersuchungsmission auf, dem Missbrauch von Polizeigewalt in Regionen des Irans, in denen eine große Minderheit lebt, mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In der Stadt Zahedan gibt es eine große balutschische Bevölkerung aus der Provinz Sistan-Balutschistan.

HRW hat in seiner Beschwerde mehr als 50 Videos und Fotos von den Schüssen auf Demonstranten und Umstehende dokumentiert, die von der iranischen Menschenrechtsgruppe Haalvsh verbreitet wurden.

Nach Angaben der NRO wurden am 30. September mindestens zwölf Menschen, darunter ein Minderjähriger, getötet und etwa 30 verletzt, obwohl die tatsächliche Zahl viel höher sein könnte.

«Die Zahl der von den iranischen Sicherheitskräften am ‘Blutigen Freitag’ erschossenen Demonstranten und Umstehenden war die höchste Zahl von Toten an einem einzigen Tag während der Proteste, aber kein Verantwortlicher wurde verhaftet», bestätigte die HRW-Forscherin für die Region, Tara Sepehri Far.

«Die ungeheure Brutalität der Regierung hat die Kämpfe von lange vernachlässigten Gemeinden wie Zahedan in den Mittelpunkt der Proteste gerückt», fügte sie hinzu.

Am 30. September verließen die Menschen um die Mittagszeit das Freitagsgebet in der Grand Mosalla in Zahedan, als die Sicherheitskräfte Tränengas und Kugeln auf eine Gruppe junger Demonstranten abfeuerten, die auf eine Polizeistation zusteuerten.

Amnesty International berichtet, dass bei den Zusammenstößen mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen sind und Hunderte verletzt wurden. Damit ist dies der tödlichste Tag seit Beginn der Proteste gegen den Tod von Mahsa Amini im Iran.

Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)

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