
Am Freitagnachmittag hat die linke Partei «Demokratisches Peru» im Kongress des Landes einen Antrag eingebracht, den Misstrauensantrag, mit dem der ehemalige Präsident Pedro Castillo am 7. Dezember aus dem Amt entfernt wurde, für null und nichtig zu erklären.
Konkret hat die Kongressabgeordnete Nieves Limachi beantragt, den von der Mehrheit des Andenparlaments unterstützten Antrag für ungültig zu erklären. Sie beruft sich dabei auf die angebliche Obstruktionspolitik der Kammer während der Amtszeit von Castillo und auf die Tatsache, dass der ehemalige Präsident nur eine Botschaft im Fernsehen gesendet und nichts unternommen hat, wie die Zeitung «Correo» berichtet.
In dem Antrag wird betont, dass Castillos Botschaft «überraschend» war und dass sie «eine Antwort auf die Obstruktionsmaßnahmen des Kongresses war, die sich durch seine gesamte Regierung ziehen».
Darüber hinaus hat Limachi argumentiert, dass die Botschaft von Castillo eine im Fernsehen übertragene Erklärung war und dass es weder einen Präsidentenakt noch einen geheimen Verwaltungsakt gab.
«Nach unserem Strafgesetzbuch stellt eine im Fernsehen übertragene Botschaft des Präsidenten der Republik Peru keinen Straftatbestand der Rebellion, der Verschwörung oder des Versuchs dar, so dass eine Botschaft an die Nation nicht den Charakter eines Verwaltungsakts oder eines anderen Rechtsakts nach dem Legalitätsprinzip hat», heißt es in dem von Perú Democrático vorgelegten Vorschlag.
In diesem Sinne heißt es in dem Vorschlag, dass «keine Verordnung oder schriftliche Anordnung an die Streitkräfte oder die Nationale Polizei oder an eine externe Kraft ergangen ist, um das Funktionieren der Legislative oder der Judikative oder einer anderen autonomen Institution oder einer anderen in Ihrer Botschaft genannten Institution zu behindern oder zu behindern».
Aus diesem Grund hat Peru Democrático laut dem oben genannten Medienbericht die Aufhebung des Misstrauensantrags gegen Castillo beantragt.
Pedro Castillo wurde vom Kongress als Präsident Perus abgesetzt, nachdem der ehemalige Präsident die Auflösung des Parlaments und die Einsetzung einer Notstandsregierung angekündigt hatte.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






