
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken – einschließlich Waffenlieferungen -, da er glaubt, dass dies den Rückzug der russischen Streitkräfte fördern wird.
«Ich bin überzeugt, dass der Druck der freien Länder Russland früher oder später dazu zwingen wird, das Gebiet der Ukraine zu verlassen», sagte Präsident Zeman in seiner üblichen Weihnachtsansprache.
Zeman räumte ein, dass er stets für gute Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Tschechischen Republik und Russland eingetreten sei, insbesondere wegen der Abhängigkeit Prags von russischen Energielieferungen.
Zeman betonte jedoch, dass die gegenwärtigen Umstände nicht nur die nationale, sondern auch die globale Sicherheit Tschechiens gefährdeten, weshalb wirtschaftliche Interessen an zweiter Stelle stehen müssten.
Bis zum Ausbruch des Krieges in der Ukraine, der am 24. Februar auf Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin begann, war Zeman einer der führenden Kritiker der EU-Sanktionen gegen Moskau.
Diese Haltung hatte ihm heftige Kritik eingebracht, da einige europäische Mächte ihm eine «pro-russische» Ideologie vorwarfen.
Die diesjährige Weihnachtsansprache war die letzte von Zeman als Staatsoberhaupt. Nach zwei Amtszeiten kann er nicht mehr für eine dritte Wahl kandidieren, die für Mitte Januar geplant ist.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






