
Die Regierung des US-Bundesstaates Florida gab am Mittwoch bekannt, dass sie eine Untersuchung über eine weihnachtliche Drag-Show einleitet, nachdem sie «mehrere Beschwerden» erhalten hatte, dass die Aufführung «sexuell explizit» gewesen sei, obwohl sie «für Kinder beworben» worden war.
Das Florida Department of Business and Professional Regulation (DBPR) sagte, dass es die Angelegenheit aktiv untersucht, einschließlich Videoaufnahmen und Fotos der Veranstaltung, und warnte, dass es «Maßnahmen ergreifen wird», berichtete The Hill.
Der Pressesprecher des Gouverneurs von Florida, Ron DeSantis, Bryan Griffin, hat mitgeteilt, dass das Ministerium im Rahmen seiner Ermittlungen, in die auch das Broward City Performing Arts Center, der Veranstaltungsort der Dragqueen-Show, einbezogen ist, alle in den sozialen Medien verbreiteten Beweise sammeln wird.
Das Zentrum könnte seine Lizenz für den Verkauf von Alkohol und seine Fähigkeit, als Unternehmen in Florida tätig zu sein, verlieren, heißt es in der Erklärung der staatlichen Exekutive, obwohl sie sich bisher nicht mit dem Zentrum in Verbindung gesetzt hat, wie ein Mitarbeiter des Broward Centers in den von den genannten Medien veröffentlichten Erklärungen sagte.
Nach Angaben des Arbeitnehmers war der Zutritt zu «A Drag Queen Christmas», einer Aufführung am 26. Dezember, Kunden über 18 Jahren vorbehalten, sofern sie nicht von einem Elternteil begleitet wurden.
Um sicherzustellen, dass die Zuschauer über die Themen und den nicht jugendfreien Inhalt der Show Bescheid wissen, wurden die Kartenkäufer direkt per E-Mail informiert.
In der E-Mail wurde gewarnt, dass Minderjährige von der Aufführung ausgeschlossen werden sollten, da sie «sexueller Natur» sei.
Die DBPR-Untersuchung ist die jüngste in einer Reihe von Maßnahmen, mit denen führende Republikaner, darunter auch DeSantis, gegen Drag-Performances vorgehen, die laut The Hill als sexuell explizit und für ein junges Publikum unangemessen gelten.
Im Juli reichte DeSantis eine Klage gegen das R House, ein Restaurant in Miami, ein, nachdem dort eine Drag-Veranstaltung mit Kindern stattgefunden hatte. Er berief sich dabei auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 1947, das besagt, dass «Männer, die sich als Frauen ausgeben» in einer «anzüglichen und unanständigen» Weise ein öffentliches Ärgernis darstellen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






