
Die peruanische Justiz verhängte am Donnerstag ein 18-monatiges Ausreiseverbot gegen den ehemaligen Premierminister Anibal Torres, gegen den wegen Rebellion und Verschwörung ermittelt wird.
Die Ständige Strafkammer des Obersten Gerichtshofs hat ein 18-monatiges Ausreiseverbot gegen einen der Premierminister während der Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo sowie gegen dessen rechte Hand verhängt, berichtet «La República».
Torres darf weder die Stadt Lima noch die Provinz Callao – eine besondere Verwaltungseinheit Perus innerhalb der Hauptstadt – ohne die Genehmigung eines Richters des Obersten Gerichtshofs verlassen.
Die peruanische Polizei wird außerdem jeden dritten Freitag im Monat routinemäßige Hauskontrollen durchführen, so die Zeitung.
Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem in der Entschließung auf den sich verschlechternden Gesundheitszustand des ehemaligen Premierministers hingewiesen worden war und behauptet wurde, dass seine Reisefähigkeit «von einer angemessenen medizinischen Kontrolle und seiner Gesundheit im Allgemeinen abhängt, die natürlich unter den Bedingungen der Klandestinität beeinträchtigt werden würde».
«Es geht nicht darum, ob ein bestimmter Gesundheitszustand in einer Justizvollzugsanstalt behandelt werden kann, sondern darum, dass eine solche Situation das Risiko der Flucht verringert, insbesondere bei älteren Personen», heißt es in dem Text.
Dennoch hat die peruanische Justiz die gegen den ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo angeordnete 18-monatige Untersuchungshaft bestätigt, während gegen ihn wegen Rebellion, Verschwörung, Amtsmissbrauchs und Ruhestörung ermittelt wird.
«Der Einspruch des untersuchten José Pedro Castillo Terrones wird für unbegründet erklärt, und der Einspruch des Obersten Staatsanwalts der Staatsanwaltschaft ist teilweise begründet», heißt es in der Entschließung.
Castillo wird also 18 Monate in Untersuchungshaft verbringen, obwohl sein Anwaltsteam versucht hat, ihn auf Bewährung freizulassen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






