
Die nordkoreanischen Behörden sollen den ehemaligen Außenminister Ri Yong Ho im Jahr 2021 hingerichtet haben, berichteten japanische Medien am Mittwoch.
Die japanische Zeitung «Yomiuri Shimbun» berichtet, dass der nordkoreanische Politiker zwischen Sommer und Herbst letzten Jahres hingerichtet worden sein soll, und berichtet, dass auch vier oder fünf hochrangige Beamte des Außenministeriums etwa zur gleichen Zeit hingerichtet worden sein sollen.
Mit dem Fall vertraute Quellen haben der Zeitung mitgeteilt, dass die fraglichen Hinrichtungen möglicherweise im Zusammenhang mit der nordkoreanischen Botschaft im Vereinigten Königreich durchgeführt wurden, da alle, einschließlich Ri, für die diplomatische Vertretung gearbeitet haben.
Das südkoreanische Ministerium für Wiedervereinigung erklärte, dass ihm diese Berichte «bekannt» seien und dass es Untersuchungen durchführe, um sie zu bestätigen oder zu dementieren.
Ri, der 2016 zum Leiter der nordkoreanischen Diplomatie ernannt wurde, spielte bei mehreren Gipfeltreffen in den Jahren 2018 und 2019 eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zwischen dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump. Ri wird 2020 zurücktreten.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






