
Die Zentralbank von Uruguay hat erwogen, die Zinssätze im Jahr 2023 nicht mehr zu erhöhen, da die Inflation in den letzten Monaten «in die erwartete Richtung» und damit «schneller» als erwartet gesunken ist.
Laut Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Zentralbank vom 30. Dezember, auf der sie eine Anhebung der Zinssätze um 25 Basispunkte (auf 11,5 %) beschloss, entschieden sich die Mitglieder des Ausschusses mit großer Mehrheit dafür, um dem «deutlichen» Rückgang der Jahres- und Kerninflation Rechnung zu tragen.
«Die geldpolitischen Transmissionskanäle funktionieren weiterhin angemessen, und die Inflation geht in der erwarteten Richtung zurück», heißt es im Protokoll.
Als Gründe für den Anstieg nannte die Bank unter dem Vorsitz von Diego Labat die gute Leistung der Wirtschaft, die bis 2022 um mehr als 5 % wachsen wird, sowie die «Stabilisierung» der Beschäftigungszahlen. Die Geldpolitiker haben jedoch darauf hingewiesen, dass die uruguayische Wirtschaft angesichts des «komplexen Szenarios» auf regionaler Ebene in den Jahren 2023 und 2024 «eher im Einklang» mit dem Potenzial wachsen wird.
So hat der Ausschuss angedeutet, dass er die lokale und internationale Situation weiterhin beobachten wird, um sicherzustellen, dass sich sowohl die Inflation als auch die Inflationserwartungen gegen Ende des geldpolitischen Zeithorizonts dem Zielbereich annähern.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






