
Chinas Vizepremier Liu He hat in einem Appell für Investitionen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) behauptet, dass das Land den Höhepunkt der Coronavirus-Infektionen nach der Aufhebung der wichtigsten Beschränkungen überwunden hat und dass «das Leben wieder normal ist».
Mit Liu, der für die Wirtschaftspolitik des asiatischen Riesen zuständig ist, ist die chinesische Regierung wieder auf höchster Ebene in der Schweizer Stadt präsent. Seine Rede war eine der am sehnlichsten erwarteten, vor allem angesichts der Unsicherheit, die durch das abrupte Ende der «Null-COVID»-Politik entstanden war.
Für dieses Jahr erwartet Peking, dass das chinesische Wachstum zu seinem «normalen Trend» zurückkehrt, um beispielsweise den Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Im Jahr 2022 wuchs das chinesische BIP um 3 Prozent und blieb damit weit hinter seinem Ziel von 5,5 Prozent zurück.
Die chinesischen Behörden haben nur wenige Daten über die jüngste Entwicklung der COVID-19-Pandemie vorgelegt, aber am vergangenen Wochenende bestätigten sie, dass nach der Aufhebung der Beschränkungen etwa 60 000 Menschen gestorben sind.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






