
Deutschland hat am Freitag dementiert, dass Bundeskanzler Olaf Scholz auf Druck seiner europäischen Partner den USA Bedingungen für die Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine gestellt hat.
Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte, dass die Lieferung der Leopard-Panzer aus deutscher Produktion, die ohne deutsche Genehmigung nicht weitergegeben werden können, «zu keinem Zeitpunkt» von der Lieferung amerikanischer M1 Abrams-Panzer abhängig gemacht worden sei.
«Es gibt keinen Zusammenhang und keine Forderung, dass das eine passieren muss, damit das andere passieren kann», sagte Hebestreit und widersprach damit den Spekulationen vieler deutscher Medien in den letzten Tagen, da auch andere Länder wie Polen und Finnland darauf drängen.
«Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass eine deutsche Bundeskanzlerin einem US-Präsidenten Bedingungen diktieren oder Forderungen stellen würde», sagte der Sprecher, mit dem man koordiniert zusammenarbeiten müsse, wie es seit Beginn des russischen Einmarsches in der Ukraine vor fast einem Jahr der Fall sei.
Auf die Warnungen Polens und Finnlands angesprochen, dass sie sogar bereit seien, die Klauseln zu umgehen, die die Lieferung solcher Panzer ohne vorherige Genehmigung Deutschlands verhindern, sagte Hebestreit, dass alle Partner Berlins «sicherlich das Recht einhalten wollen».
In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass von polnischer Seite trotz ständiger Erklärungen in den Medien kein förmlicher Antrag auf die Lieferung dieser Panzer gestellt wurde.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






