
Das niederländische Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität kündigte am Freitag eine Initiative zur Vermeidung von Tierleid an, die unter anderem ein mögliches Verbot von Mops-Hunden oder Scottish-Fold-Katzen vorsieht.
«Dieses Thema betrifft mich nicht nur als Minister, sondern auch als Mensch. Wir machen unschuldigen Tieren das Leben schwer, nur weil wir sie «schön» und «süß» finden. Deshalb machen wir heute einen großen Schritt in Richtung einer Niederlande, in der kein Haustier wegen seines Aussehens leiden muss», sagte der niederländische Minister Piet Adema in einer Erklärung.
Das Ministerium erwägt die Erstellung einer Liste von äußeren Merkmalen, die für Tiere schädlich sein können. Dazu gehören Hunde, die aufgrund ihrer kurzen Schnauze nicht richtig atmen können, wie z. B. Möpse.
Andere betroffene Tiere könnten Scottish-Fold-Katzen sein, da sie eine genetische Mutation haben, die Schmerzen im Knorpel ihrer Pfoten verursacht. Laut der Zeitung «Het Parool» haben sie deshalb die Ohren angelegt.
«Diejenigen, die bereits ein Tier mit diesen verbotenen Merkmalen zu Hause haben, können das Tier bis zu seinem Tod behalten», sagte der Minister, der erklärte, dass die Regierung zwei parallele Maßnahmen vorbereiten will, eine zum Verbot dieser Art von Tieren und die andere zu deren Verkauf, Einfuhr oder Ausstellung.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






