
Der peruanische Premierminister Alberto Otárola hat die Präsidentin Dina Boluarte überredet, nicht zurückzutreten, nachdem es bei den Protesten zugunsten des ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo im Dezember 2022 die ersten Toten gegeben hatte, wie die Tageszeitung «La República» erfuhr.
Otárola soll Boluarte davon überzeugt haben, nicht zurückzutreten, weil sie in diesem Fall für den Tod dieser Menschen belangt werden würde und weil sie die Unterstützung sowohl der rechten Kongressbank als auch der Streitkräfte erhalten würde, wenn sie im Amt bliebe.
Der Rücktritt Boluartes ist eine der Forderungen der Tausenden von Menschen, die seit Dezember letzten Jahres im ganzen Land gegen die Inhaftierung Castillos demonstrieren und vorgezogene Wahlen fordern. Seitdem sind mehr als dreißig Menschen bei der Unterdrückung der Demonstrationen ums Leben gekommen.
Trotz alledem hat Boluarte kürzlich erneut betont, dass er bis zu den für 2024 geplanten Neuwahlen im Amt bleiben wird. «Die Regierung steht fest und das Kabinett ist geeinter denn je», sagte er letzte Woche.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






