
Das französische Außenministerium gab am Dienstag bekannt, dass es 15 Frauen und 32 Kinder aus Flüchtlingslagern im Nordwesten Syriens zurückgeführt hat.
«Frankreich hat heute eine Operation zur Rückführung französischer Kinder und Mütter durchgeführt, die sich in Lagern im Nordosten Syriens befanden», heißt es in einer diplomatischen Erklärung Frankreichs.
Die Minister erklärten, die Kinder seien «an die für die Kinderbetreuung zuständigen Stellen übergeben worden und werden medizinisch und sozial überwacht».
Die erwachsenen Frauen seien inzwischen den zuständigen Justizbehörden übergeben worden, teilte das französische Außenministerium mit.
Das Büro bedankte sich auch bei der lokalen syrischen Verwaltung für ihre Zusammenarbeit, die «diese Operation möglich gemacht hat».
Das US-Außenministerium hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ihre Staatsangehörigen, die in Familienlagern der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat in Syrien festgehalten werden, zurückzuschicken, nachdem Spanien als erstes Land zwei mit Dschihadisten verheiratete Frauen mit mehreren Minderjährigen in ihrer Obhut zurückgebracht hat.
Daraufhin erklärte sich die kanadische Regierung bereit, sechs Frauen und 13 Kinder im Rahmen eines vertraulichen Abkommens ohne festes Rückgabedatum zurückzuschicken.
Der jüngste Bericht der Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch, der im Dezember letzten Jahres veröffentlicht wurde, schätzt, dass mehr als 40.000 Ausländer, zumeist Kinder, in den Lagern verbleiben und von türkischen Artillerieangriffen, Krankheiten und gewalttätigen Angriffen islamischer Extremisten und Schläferzellen des Islamischen Staates in diesen Lagern bedroht sind.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






