
Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass sie anlässlich des Tages des Datenschutzes am 28. Januar dieses Jahres einen Vorschlag zur Harmonisierung der Verfahren der Datenschutzbehörden vorlegen wird, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, die europäischen Rechtsvorschriften an den digitalen Wandel anzupassen und die Zusammenarbeit in grenzüberschreitenden Fällen zu verstärken.
In einer gemeinsamen Erklärung betonten Justizkommissar Didier Reynders und die für Werte und Transparenz zuständige Vizepräsidentin Vera Jourova, dass die EU-Datenschutzvorschriften «mit der Digitalisierung von Dienstleistungen und Produkten Schritt halten müssen».
In diesem Zusammenhang erinnerten sie an Meilensteine, die im Jahr 2022 erreicht wurden, wie das Gesetz über digitale Märkte und das Gesetz über digitale Dienstleistungen oder Klagen gegen große multinationale Technologieunternehmen, die zu einer Reihe von erheblichen Geldstrafen führten.
Im vergangenen Jahr wurden auch die Verhandlungen zwischen der EU und den USA über einen neuen Datenschutzrahmen abgeschlossen, so dass die Kommission das Verfahren zur Annahme eines Angemessenheitsbeschlusses für den transatlantischen Datenverkehr einleiten konnte.
Der gemeinsamen Erklärung zufolge sind die EU-Datenschutzvorschriften zu einem weltweiten Maßstab» für den Schutz personenbezogener Daten geworden, und die Gewährleistung ihrer vollständigen Umsetzung und strengen Durchsetzung wird weiterhin eine der obersten Prioritäten» Brüssels sein.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






