
Das brasilianische Außenministerium gab am Montag bekannt, dass es die Einladung Kolumbiens angenommen hat, als Garantieland an den Friedensgesprächen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) teilzunehmen.
«Am 25. November bestätigten die Parteien Kuba, Venezuela und Norwegen als Garantieländer und luden Brasilien, Chile und Mexiko ein, diese Funktion ebenfalls auszuüben», erklärte das brasilianische Außenministerium in einer Erklärung, in der es seine Teilnahme an dem Prozess bestätigte.
In der Erklärung betonen die brasilianischen Behörden, dass Brasilien bereits in der Vergangenheit zu den Friedensgesprächen mit der ELN beigetragen hat, unter anderem in der Rolle eines Garantielandes, bis zum Abbruch der Verhandlungen im Jahr 2019.
«Es ist erfreulich, dass Brasilien erneut an dem Prozess teilnimmt, der für die Konsolidierung des Friedens in Kolumbien von grundlegender Bedeutung ist und folglich auch für die Region und die Welt von großer Wichtigkeit ist», so die brasilianische Diplomatie.
Am 21. Januar gaben die kolumbianische Regierung und die ELN-Guerilla bekannt, dass sie sich darauf geeinigt haben, am 13. Februar in Mexiko die zweite Phase des Dialogs zu eröffnen, in der «die Frage der Beteiligung der Gesellschaft am Aufbau des Friedens behandelt» und gleichzeitig «ein bilateraler Waffenstillstand erörtert und vereinbart werden soll».
Das Zerwürfnis zwischen den Parteien entstand, nachdem der kolumbianische Präsident Gustavo Petro am 31. Dezember einen bilateralen Waffenstillstand verkündet hatte. Diese Nachricht wurde von der ELN nicht gut aufgenommen, die sie zwei Tage später über ihr Zentralkommando dementierte.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






