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Frankreich fordert seine Bürger auf, Belarus zu verlassen

Ingrid Schulze

2023-02-13
Die
Die französische Außenministerin Catherine Colonna. – VALERIA MONGELLI / ZUMA PRESS / CONTACTOPHOTO

Das französische Außenministerium hat am Montag seine Bürger aufgefordert, Weißrussland aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine «unverzüglich» zu verlassen.

«Vor dem Hintergrund der bewaffneten Offensive Russlands gegen die Ukraine und der Schließung des belarussischen Luftraums wird von Reisen nach Belarus ausdrücklich abgeraten», heißt es in der Erklärung des Außenministeriums, das die französischen Staatsbürger auffordert, das Land «unverzüglich» und «auf dem Landweg» zu verlassen.

«Französische Staatsangehörige, die sich in Weißrussland aufhalten, werden gebeten, das Land unverzüglich auf dem Landweg über die Grenzkontrollstellen zu Litauen, Polen oder Lettland zu verlassen. Passagiere, die mit dem Flugzeug anreisen, sollten bei Bedarf ein Ausreisevisum bei den Dienststellen des belarussischen Innenministeriums beantragen», heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums.

«Die Grenzen zu Litauen und Lettland bleiben offen. Der einzige Grenzübergang, der für Reisende auf dem Weg nach Polen zugänglich ist, ist der Grenzübergang Brest-Terespol», heißt es in dem Text, in dem Frankreich seinen Bürgern «dringend rät», nicht an «irgendwelchen politischen Versammlungen» in Belarus teilzunehmen.

«Das Fotografieren und Filmen von Behörden- oder Polizeigebäuden ist strengstens untersagt. Leibesvisitationen und die Durchsuchung von Mobiltelefonen sind inzwischen weit verbreitet. Die Teilnahme an regimefeindlichen Aktionen kann mit bis zu mehreren Jahren Gefängnis bestraft werden», warnte er.

Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)

Errata: Dieser Artikel erschien fälschlicherweise mit der falschen Überschrift: Frankreich fordert seine Bürger wegen des ukrainischen Einmarsches in Weißrussland auf, Weißrussland «unverzüglich» zu verlassen… News360 entschuldigt sich für die entstandene Verwirrung.

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