
Die japanische Polizei enthüllte am Montag, dass der Verdächtige im Mordfall des ehemaligen japanischen Premierministers Shinzo Abe am Tag vor dem Anschlag Schüsse auf das Hauptquartier der Vereinigungskirche abgab, einer Sekte, die er für Geldspenden seiner Mutter verantwortlich machte.
In der Anklageschrift, die am Montag von der Polizei der Präfektur Nara nach Abschluss der Ermittlungen eingereicht wurde, heißt es, dass der Verdächtige, Tetsuya Yamagami, 42, seine Feindseligkeit gegenüber der religiösen Sekte bestätigt habe, berichtet das japanische Staatsfernsehen NHK.
Abe wurde im Juli 2022 während einer Wahlkampfveranstaltung für die japanischen Senatswahlen in Nara erschossen. Der Verdächtige wurde im Januar wegen Mordes und Verstoßes gegen das Gesetz zur Waffenkontrolle angeklagt.
Nun haben die Ermittlungen ergeben, dass er bis zu sechs selbst gebaute Waffen in seinem Haus aufbewahrt hat. Außerdem soll er mit seinem Angriff gegen das Gesetz über öffentliche Abgaben verstoßen haben. Die Anklageschrift wurde bereits an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






