
Die russischen Behörden sind der Ansicht, dass es «genügend Kanäle» gibt, um Verhandlungen über den Austausch von Gefangenen mit den USA zu führen.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass die Kontaktkanäle zwischen Russland und den Vereinigten Staaten «bereits bestehen und für das Endziel ausreichend sind» und versicherte, dass Washington die von Moskau diesbezüglich vorgelegten Vorschläge kennt.
«Es gibt Kanäle, aber sie müssen diskret sein. Nur so lassen sich Ergebnisse erzielen. Die Megaphon-Diplomatie untergräbt die Wirksamkeit dieser Kanäle in diesen Fällen», sagte er laut der Nachrichtenagentur Interfax. In diesem Sinne bekräftigte er, dass «die Vorschläge immer ernst gemeint sind» und betonte, dass die Vereinigten Staaten «dies bereits wissen».
Zuvor hatte US-Präsident Joe Biden erklärt, er wünsche sich nach den Zwischenwahlen ein «ernsthafteres Gespräch» über den Gefangenenaustausch.
Washington bemüht sich um die Freilassung von Gefangenen wie dem Marinesoldaten Paul Whelan und der Basketballspielerin Brittney Griner, die beide von der russischen Justiz wegen Spionage bzw. Drogenschmuggels verurteilt worden sind.






