
Nach Schätzungen des Council on American-Islamic Relations (CAIR) haben 83 muslimische Kandidaten bei den US-Kongresswahlen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene einen Sitz gewonnen.
Insgesamt haben 150 amerikanische Muslime in 23 Bundesstaaten für die Zwischenwahlen kandidiert, um diese Gemeinschaft von rund 3,5 Millionen Menschen zu vertreten.
Nach den vorläufigen Schätzungen der Gruppe, die von der Zeitschrift «Time» veröffentlicht wurden, übersteigen die diesjährigen Siege bei weitem die 71 Siege, die diese Organisation bei den Wahlen im Jahr 2020 verzeichnete.
Zu den bemerkenswertesten Erfolgen gehören die von Nabeela Syed und Abdelnasser Rashid, die als erste muslimische Kongressabgeordnete in die Staatsversammlung von Illinois gewählt wurden, oder die ersten Muslime, die in die Legislative von Texas gewählt wurden: Salman Bhojani und Suleman Lalani.
In Georgia wurde die palästinensische Amerikanerin Ruwa Romman als erste Muslima in das Repräsentantenhaus des Bundesstaates gewählt; sie ist eine von vier Muslimen, die einen Sitz in diesem Bundesstaat erringen konnten.
Vierundsiebzig Prozent der amerikanischen Muslime, die als Wähler registriert sind, gaben einer CAIR-Umfrage zufolge bei diesen Wahlen ihre Stimme ab und äußerten sich zu so wichtigen Themen wie der Wirtschaft (31 Prozent der Befragten), den Bürgerrechten (16 Prozent) und anderen sozialen Fragen (15 Prozent).






