
Der Hohe Vertreter für die Außenpolitik der Europäischen Union, Josep Borrell, beginnt am Mittwoch einen Besuch in Kasachstan und Usbekistan, wo er an regionalen Foren teilnehmen und sich um engere Beziehungen zu den Ländern Zentralasiens bemühen wird.
Die Reise beginnt in Astana, wo er am Donnerstag den kasachischen Präsidenten Kasim Tokajew treffen wird. Am selben Tag wird er in Samarkand, Usbekistan, erwartet, wo er zusammen mit dem usbekischen Außenminister Vladimir Norov auf dem EU-Zentralasien-Ministertreffen sprechen wird.
Dieses Treffen wird dazu dienen, die Zusammenarbeit mit den Ländern der Region in Bereichen wie Sicherheit, Handel, Verkehr und grüne Energie zu verstärken. Die Situation in der Ukraine, fast neun Monate nach der russischen Aggression, und die Krise in Afghanistan werden bei dem Treffen mit Ländern, die Moskau historisch nahe stehen und die für die internationale Darstellung des Kremls von zentraler Bedeutung sind, eine Rolle spielen.
Am Freitag wird Borrell die Konferenz über die Konnektivität zwischen der EU und Zentralasien leiten, in deren Mittelpunkt Infrastrukturprojekte des Typs Global Gateway» stehen. Digitale Konnektivität, Verkehr und Energiefragen werden auf der Tagesordnung stehen.
Am Rande dieser Treffen wird der Chef der europäischen Diplomatie voraussichtlich auch mit Vertretern anderer Länder der Region, wie Tadschikistan, Kirgisistan und Turkmenistan, zusammentreffen.






