
Mehr als hundert Mitglieder der Dschihadistenorganisation Al Shabaab wurden bei einer groß angelegten Militäroperation getötet, mit der die Organisation aus der Stadt Ali Gadud im Südosten des Landes vertrieben wurde, die als eine der wichtigsten Hochburgen der Gruppe in diesem Gebiet gilt.
Die Operation wurde von der amtlichen Nachrichtenagentur SONNA nur wenige Stunden nach einem der schlimmsten dschihadistischen Anschläge seit Monaten in der Hauptstadt des Landes angekündigt: zwei Autobomben und ein Schießanschlag auf den Sitz des Bildungsministeriums und das angrenzende Geschäftsviertel forderten mehr als hundert Opfer, darunter Frauen und Kinder, und mehr als 300 Verletzte.
Nach Angaben der somalischen Armee wurden ihre Streitkräfte von der lokalen Bevölkerung dabei unterstützt, die Dschihadisten aus Masajid Ali Gadud in der Region Middle Shabelle zu vertreiben, das als «strategisch günstig gelegenes Zentrum der Erpressung» gilt.
«Bei dieser Operation wurden mehr als 100 Terroristen getötet», so die Agentur in einer Erklärung.
«Die Nationale Armee und das Volk kämpfen Seite an Seite, was eine klare Botschaft ist, die das große Versagen der Jayiriten zeigt», ein Begriff, mit dem die somalischen Behörden Al Shabaab als Abtrünnige vom wahren Wesen des Islams bezeichnen, «und ein Zeichen dafür, dass das Land nach mehr als 15 Jahren der Unterdrückung bald von ihnen befreit sein wird», heißt es in der Erklärung weiter.






