
Das argentinische Außenministerium hat am Donnerstag die Ankündigung möglicher neuer Militärübungen der Kosovo-Armee auf den Malvinas-Inseln zurückgewiesen.
Die argentinische Regierung hat darauf hingewiesen, dass diese Ankündigung, sollte sie umgesetzt werden, «eine ungerechtfertigte Machtdemonstration und eine bewusste Abweichung von den Forderungen zahlreicher internationaler Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten Nationen und anderer internationaler Gremien darstellen würde, die sowohl Argentinien als auch das Vereinigte Königreich auffordern, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, um eine friedliche Lösung zu finden», heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.
Sie fügte hinzu, dass sie auch «den angeblichen ‘Friedensmissionscharakter’ der fraglichen militärischen Aktivität kategorisch als völlig ungerechtfertigt zurückweist».
Das von Minister Santiago Cafiero geleitete Ministerium hat kritisiert, dass die Entsendung von bis zu sieben Angehörigen der Sicherheitskräfte im Rahmen eines Abkommens über die Eingliederung kosovarischen Personals in die britische Armee gegen UN-Resolutionen verstößt, in denen Argentinien und das Vereinigte Königreich aufgefordert werden, von einseitigen Entscheidungen abzusehen.
Das Ministerium gab diese Erklärung ab, nachdem Medienberichte die Entscheidung der selbsternannten Republik Kosovo bekannt gegeben hatten, eine Gruppe kosovo-albanischer Soldaten als «friedensunterstützende Mission» auf die Falklandinseln zu entsenden, berichtet die Nachrichtenagentur Télam.
In diesem Zusammenhang hat das Büro betont, dass Argentinien die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Jahr 2008 nicht anerkennt.






