
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich mit dem Eigentümer von Twitter, Elon Musk, getroffen und ihm mitgeteilt, dass die Plattform die europäischen Vorschriften zur Moderation von Inhalten und zum Schutz der Meinungsfreiheit einhalten muss.
«Ich werde es hier, auf Twitter, sagen, weil es um den blauen Vogel geht. Heute Nachmittag habe ich mich mit Elon Musk getroffen und wir hatten ein klares und aufrichtiges Gespräch», schrieb der französische Regierungschef in einer Nachricht im sozialen Netzwerk und nannte eine Reihe von Vereinbarungen.
«Transparente Nutzerpolitik, eine deutliche Stärkung der Inhaltsmoderation und der Schutz der Meinungsfreiheit: Twitter muss sich bemühen, die europäischen Vorschriften einzuhalten», betonte Macron nach seinem Treffen mit dem Milliardär.
In diesem Zusammenhang bestätigte Musk die Teilnahme von Twitter am Christchurch Call to Action Summit, einem politischen Gipfeltreffen, an dem mehr als 120 Regierungen, Internetanbieter und zivilgesellschaftliche Organisationen teilnehmen, um gemeinsam gewalttätige extremistische und terroristische Inhalte aus den sozialen Netzwerken zu entfernen.
In der Zwischenzeit hat Musk gegenüber Macron bestätigt, dass Twitter mit europäischen Einrichtungen zusammenarbeiten wird, um den Schutz von Kindern im Internet zu verbessern.
Alles in allem haben der französische Präsident und der CEO von Tesla und SpaceX ihre Absichten zur Dekarbonisierung und Reindustrialisierung Frankreichs und Europas geteilt.
«Ich habe mich mit Elon Musk über künftige grüne Industrieprojekte, wie die Herstellung von Elektrofahrzeugen und Batterien, ausgetauscht», sagte Macron.






