
Das ugandische Energieministerium hat angekündigt, dass es seinen Stromsektor wieder verstaatlichen will, um die Kosten zu senken, indem es sich von seinen ausländischen privaten Partnern, wie dem südafrikanischen Unternehmen Eskom und dem internationalen Konsortium Umeme, trennt.
In einer von Radio France Internationale (RFI) veröffentlichten Erklärung heißt es, das Ziel der Reform sei es, «den Ugandern Strom zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung zu stellen».
Wie RFI in Erinnerung ruft, hat der ugandische Präsident Yoweri Museveni selbst die beiden Unternehmen mehrfach kritisiert und sie sogar des Betrugs in Absprache mit ugandischen Beamten beschuldigt.
Museveni hat versichert, dass er nicht die Absicht hat, seine Verträge mit Eskom und Umeme zu verlängern, die 2023 bzw. 2025 auslaufen.
In der Zwischenzeit wird die Regierung die Uganda National Electricity Company gründen, um die Produktion und Verteilung zu verwalten und so den «übermäßig teuren Teil des investierten Privatkapitals» zu minimieren.






