
Die Präsidentin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Margareta Cederfelt, betonte, dass alle regionalen Mitglieder «unabhängig von den politischen Parteien» weiterhin für die Verteidigung des Völkerrechts eintreten werden, was in diesem Fall den bedingungslosen Rückzug Russlands aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet bedeutet.
Anlässlich des parlamentarischen Gipfeltreffens der Krim-Plattform, das am Dienstag in der kroatischen Hauptstadt Zagreb stattfand, bekräftigte Cederfelt, dass es in der internationalen Gemeinschaft «volle Solidarität mit dem ukrainischen Volk» gebe.
In seiner Rede sagte Cederfelt, dass die Parlamentarier der OSZE-Mitgliedsstaaten «das Leid von Millionen von Ukrainern» während des achtmonatigen Krieges teilen und die Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine entschieden unterstützen.
Bevor Russland den Krieg begann, erinnerte Cederfelt daran, dass die OSZE die Annexion der Krim durch Russland seit 2014 als «klare, eklatante und nicht korrigierte Verletzung der Schlussakte von Helsinki» anprangerte.
Das Gipfeltreffen, an dem auf Ersuchen der ukrainischen Regierung politische Vertreter aus Dutzenden von Ländern teilnahmen, um den internationalen Druck auf Russland zu erhöhen, endete mit einer gemeinsamen Erklärung, in der zur «fortgesetzten politischen, diplomatischen, finanziellen, humanitären und sonstigen Unterstützung zur Wiederherstellung der international anerkannten territorialen Integrität der Ukraine» aufgerufen wurde.






