
Das japanische Verteidigungsministerium erwägt, sein Militär bis 2030 mit Hyperschallraketen auszustatten, da die Zahl der Hyperschallraketen auf internationaler Ebene zunimmt, insbesondere angesichts der russischen Invasion in der Ukraine.
Die Behörden haben bestätigt, dass die Arbeiten zur Entwicklung dieses Waffentyps Anfang 2023 beginnen sollen, wie die Zeitung Nikkei berichtet.
Die Maßnahme wird vor dem Hintergrund von Berichten geprüft, wonach China und Nordkorea sowie die Vereinigten Staaten ähnliche Raketen entwickeln, was die Behörden zu der Überlegung veranlasst hat, dass sie nicht nur darauf vorbereitet sein müssen, feindliche Raketen abzufangen, sondern im Bedarfsfall auch anzugreifen.
In diesem Zusammenhang plant Tokio, eine Überprüfung seiner nationalen Sicherheitsstrategie vor Ende des Jahres abzuschließen. Hyperschallraketen können sich mit der fünffachen Schallgeschwindigkeit fortbewegen und folgen komplexeren Flugbahnen. Sie sind auch schwieriger abzufangen.






