
Umweltaktivisten der Bewegung «Letzte Generation» haben Vincent Van Goghs vier Bilder «Die Säerin», die im Museum Palazzo Bonaparte in der italienischen Hauptstadt Rom im Rahmen einer dem niederländischen Maler gewidmeten Ausstellung zu sehen sind, mit Gemüsebrei beworfen.
Das Werk wurde jedoch nicht beschädigt, da es durch Glas geschützt war, worauf die Aktivisten zählten, und sie gaben zu, dass es nicht ihre Absicht war, «Der Sämann» zu beschädigen.
Nach Ansicht der Umweltorganisation wird die Gegenwart «von einer realen und unmittelbar bevorstehenden Katastrophe überschattet», so wie die markantesten Elemente des Bildes – das Feld, der Bauer und sein Haus – von dem über das Bild gegossenen Erbsenpüree überschattet werden.
Mit der Aktion «Last Generation» soll gezeigt werden, dass der Klimawandel den garantierten Zugang zu Nahrungsmitteln beeinträchtigt, Menschen zur Abwanderung zwingt und die Notwendigkeit eines Übergangs zu nachhaltiger Energie deutlich macht, so die italienische Agentur AdnKronos.
Es ist ein verzweifelter und wissenschaftlich fundierter Schrei, der nicht als einfacher Vandalismus verstanden werden kann, sondern als Ausdruck einer innigen Liebe zum Leben und zur Kunst, die nur durch ein ernsthaftes und rechtzeitiges Eingreifen der Regierungen geschützt werden kann», fügte «Last Generation» hinzu.
In den letzten Wochen gab es bereits mehrere ähnliche Vorfälle, bei denen Aktivisten von Gruppen wie Just Stop Oil Farbe versprühten, Tomatensoße ausschütteten und sogar versuchten, ihre Köpfe auf Gemälde wie «Sonnenblumen», ebenfalls von Van Gogh, oder «Das Mädchen mit dem Perlenohrring» von Johannes Vermeer zu kleben.






