
Das britische Verteidigungsministerium erklärte am Samstag, dass die jüngsten Geheimdienstberichte aus dem Vereinigten Königreich darauf hindeuten, dass Russland ernsthafte Schwierigkeiten bei der Ausbildung von Soldaten hat, die im Rahmen der jüngsten Teilmobilisierung und der jährlichen Wehrpflicht im Herbst rekrutiert werden.
Laut dem offiziellen Twitter-Account waren die russischen Streitkräfte bereits vor den jüngsten Rekrutierungen bis an die Grenzen ausgelastet, um die 300.000 Soldaten der Mitte September angekündigten Teilmobilisierung auszubilden.
Der britische Geheimdienst schätzt, dass diese ernsten Probleme in den kommenden Tagen durch die am 1. November begonnene Herbsteinberufung, die voraussichtlich 12.000 zusätzliche Soldaten einbringen wird, noch verschärft werden.
Infolgedessen weisen sie darauf hin, dass neu rekrutierte Soldaten wahrscheinlich mit wenig oder gar keiner Ausbildung auf das Schlachtfeld gehen. Zu der hohen Zahl neuer Rekruten kommt hinzu, dass viele erfahrene Offiziere und Ausbilder bei ihrem Einsatz in der Ukraine im Konflikt getötet wurden.
Darüber hinaus wurde berichtet, dass russische Truppen in Weißrussland trainieren, weil es in Russland an Ausbildungspersonal, Munition und Einrichtungen fehlt. Das Ministerium kommt am Ende der Bewertung zu dem Schluss, dass der Einsatz von schlecht ausgebildeten Kräften kaum zusätzliche offensive Kampffähigkeiten bietet, so dass Russland geschwächt würde.






