
Der ukrainische Ministerpräsident Denis Shmigal hat versichert, dass das europäische Land über ausreichende Gas- und Kohlereserven verfügt, um einen besonders strengen Winter in der Ukraine zu überstehen, und dies umso mehr nach den jüngsten russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes.
Shmigal versicherte der Bevölkerung, dass die Ukraine laut Ukrinform bisher etwa 14,6 Milliarden Kubikmeter Gas, größtenteils aus dem Inland, und 1,5 Millionen Tonnen Kohle eingelagert hat.
Was die Kohlevorräte betrifft, so sagte Shmigal, dass diese anderthalb Tonnen Reserven fast doppelt so hoch sind wie das, was als optimal für den Winter angesehen würde. «Es wurden genügend Ressourcen angesammelt», sagte er.
«Auch die Einspeisung von Gas in unsere Speicher geht weiter. Ein relativ milder Herbst und Einsparungen bei den Energieressourcen ermöglichen es uns, mehr Gas zu pumpen als wir aus den Gasspeichern entnehmen», erklärte der Regierungschef.
Auf der Grundlage dieser Reserven zeigte sich Shmigal daher teilweise zuversichtlich, dass die Ukraine den Winter ohne größere Komplikationen überstehen kann, auch wenn er betonte, dass «die größte Herausforderung» jetzt in den Schäden liege, die Russland der ukrainischen Energieinfrastruktur zufüge.
ELEKTRIZITÄTSVERSORGUNG Was die Stromversorgung betrifft, so räumte Shmigal ein, dass die komplizierteste Situation in der Stadt und der Region Kiew sowie in Charkow herrscht, wo die russischen Truppen ihre Offensive gegen kritische Infrastrukturen verstärkt haben.
In diesem Zusammenhang wies der Premierminister darauf hin, dass die Behörden derzeit mit der Beschaffung von Reservegeräten und der Entwicklung zusätzlicher Heizsysteme beschäftigt sind. Die Ukraine verhandelt über diese Käufe mit internationalen Partnern.
Shmigal bedankte sich bei all jenen Bürgern, die ihren Energieverbrauch angepasst haben, denn dies trage zum «Gleichgewicht des Systems» bei und verringere die Gefahr von Stromausfällen.






