
Ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala hat am Mittwoch Mittelitalien erschüttert, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) bestätigte, wobei bisher keine Opfer zu beklagen sind.
Wie die Behörde auf ihrer Website mitteilte, ereignete sich das Erdbeben um 7.07 Uhr, wobei sich das Epizentrum vor der Küste der Stadt Pesaro in der Adria befand und das Hypozentrum in einer Tiefe von etwa acht Kilometern lag.
Das INGV stellte fest, dass seither Dutzende von Nachbeben registriert wurden, darunter eines der Stärke 4 auf der Richterskala.
Nach Berichten der Tageszeitung La Repubblica handelt es sich um das stärkste Erdbeben im Lande seit 1930. Das Beben, das auch in der Hauptstadt Rom und in den Städten Florenz und Bologna zu spüren war, führte zur Einstellung des Zugverkehrs in der Region und zur Schließung der Schulen in Pesaro.






