
Der Deutsche Bundestag hat am Freitag beschlossen, dass drei Kernkraftwerke in Deutschland bis mindestens Mitte April in Betrieb bleiben sollen, um die Stromversorgung inmitten der Energiekrise zu gewährleisten.
Der Weiterbetrieb der Kraftwerke «Isar 2», «Neckarwestheim 2» und «Emsland» wurde von den Mitgliedern der Regierungskoalition von Bundeskanzler Olaf Scholz, bestehend aus Sozialdemokraten, Grünen und der Freien Demokratischen Partei, genehmigt.
Die Abstimmung wurde mit 375 Ja-Stimmen für die Änderung des Atomgesetzes, 216 Nein-Stimmen und 70 Enthaltungen beschlossen. Die Maßnahme geht nun an das Oberhaus des Parlaments.
Die Kraftwerke sollten im Rahmen der Regierungspolitik zur Verringerung der Nutzung der Kernenergie bis Ende des Jahres abgeschaltet werden. Scholz sprach sich jedoch kürzlich dafür aus, diese Anlagen weiter zu nutzen, bis die Gaskrise gelöst ist.






