
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag einen Erlass unterzeichnet, der es Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erlaubt, in den Streitkräften des Landes zu dienen.
Damit ändert Russland seine bisherigen Wehrdienstvorschriften, die die Teilnahme an den Streitkräften auf russische Staatsbürger beschränkten.
Nach Angaben von Interfax können nun nicht nur Russen, sondern auch ausländische Bürger, die eine Aufenthaltsgenehmigung im Land haben, Militärdienst leisten.
«Wehrdienst leistet, wer (…) die russische Staatsangehörigkeit besitzt, einschließlich derjenigen, die die Staatsangehörigkeit eines ausländischen Staates mit einer Aufenthaltsgenehmigung und einem anderen Dokument, das das Recht auf ständigen Aufenthalt bestätigt, besitzen», heißt es in der neuen Gesetzgebung.
Ein weiterer Aspekt, der durch Putins Dekret geändert wird, ist das Verfahren für die Ableistung des Militärdienstes in Friedenszeiten durch ausländische Bürger, das Verfahren für den Abschluss eines Militärdienstvertrages und dessen Beendigung.
Die neue Gesetzgebung schränkt auch die Teilnahme von Bürgern an den Streitkräften ein, die im Besitz von Drogen erwischt wurden, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS.






