
Der ukrainische Außenminister Dimitro Kuleba hat gegenüber den polnischen Behörden bekräftigt, dass eine Delegation ukrainischer Experten darauf wartet, «schnellen Zugang» zum Ort der Rakete zu erhalten, die am Dienstag zwei Menschen getötet hat.
Nach einem Gespräch mit dem polnischen Außenminister Zbigniew Rau betonte Kuleba, dass die Ukraine «schnellen» Zugang zum Ort des Geschehens erwarte, um mit der polnischen Polizei bei den Ermittlungen zusammenzuarbeiten.
«Die Ukraine und Polen werden bei dem durch den russischen Raketenterror gegen die Ukraine verursachten Zwischenfall konstruktiv und offen zusammenarbeiten. Unsere Experten sind bereits in Polen. Wir erwarten, dass sie sich in Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei schnell Zugang zu dem Gelände verschaffen», erklärte der Leiter der ukrainischen Diplomatie in einer Nachricht auf Twitter.
Das Ersuchen der Ukraine erfolgte, nachdem die ukrainischen Behörden behauptet hatten, das Projektil, das in der polnischen Stadt Przewodów nahe der ukrainischen Grenze einschlug, stamme aus Russland und nicht aus der Ukraine.
Länder wie Polen und die Vereinigten Staaten sowie Organisationen wie die NATO betonten jedoch, dass es keine Beweise für eine solche Behauptung gebe, und wiesen darauf hin, dass die Rakete wahrscheinlich von der ukrainischen Luftabwehr abgefeuert wurde, um russische Geschosse abzuschießen.






