
Insgesamt zehn Häftlinge wurden am Freitagnachmittag bei einem Zusammenstoß zwischen rivalisierenden Banden im Gefängnis El Inca in Quito, Ecuador, getötet. Dies geht aus dem jüngsten Bericht des Nationalen Dienstes für die integrale Betreuung erwachsener Freiheitsberaubter und jugendlicher Straftäter Ecuadors (SNAI) hervor.
Die SNAI hat erklärt, dass taktische Gruppen der Polizei und der Streitkräfte in das Gefängnis eingedrungen sind, um die Kontrolle über die Situation wiederherzustellen, berichtet die Zeitung «El Universo».
Die Zusammenstöße ereigneten sich wenige Stunden nach der Verlegung von Jonathan Bermudez, dem Anführer der Bande Los Lobos, in das Gefängnis «La Roca» in Guayaquil. «Mitglieder dieser Organisation» sollen laut SNAI «gewaltsam zurückgeschlagen» haben.
Bermúdez soll für das Massaker im Gefängnis El Inca am 7. November verantwortlich sein, bei dem fünf Häftlinge getötet wurden.
Die ecuadorianische Staatsanwaltschaft hat bereits von Amts wegen eine Untersuchung dieser gewaltsamen Todesfälle im Gefängnis El Inca eingeleitet und die Beseitigung der Leichen gemeldet.






