
Bei angeblichen Zusammenstößen zwischen illegalen bewaffneten Gruppen in der Stadt Puerto Guzmán in der Region Putumayo im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 18 Menschen getötet worden.
«Die Situation im ländlichen Raum ist bedauerlich und stört einmal mehr unseren Frieden und unsere Ruhe. Im Moment befinden sich 18 Leichen auf dem Friedhof (…) für den entsprechenden Prozess», erklärte der Bürgermeister von Puerto Guzmán, Edison Gerardo Mora Rojas, wie der Sender Caracol berichtet.
Mora erklärte, dass «die Gemeinde selbst» die leblosen Körper eingesammelt hat, um sie zum Friedhof zu bringen. Bei den Toten soll es sich um die Kämpfer selbst handeln, Zivilisten sind vorerst nicht unter den Todesopfern. Darüber hinaus sind mehr als ein Dutzend Familien Binnenvertriebene.
Der Bürgermeister hat seinerseits den Hohen Kommissar für Frieden gebeten, zu vermitteln, damit die Gewalt in diesem Teil des Landes aufhört.
Bei den illegalen bewaffneten Gruppen, die an dieser Konfrontation beteiligt sind, handelt es sich um die so genannten «Comandos de Frontera» und «Carolina Ramírez», berichtet W Radio.
Truppen der kolumbianischen Armee und der Justizbehörden werden in diesem Gebiet des Landes mobilisiert, um die entsprechenden Operationen durchzuführen. Die örtlichen Behörden haben einen außerordentlichen Sicherheitsrat einberufen, um die Situation nach dem Vorfall zu untersuchen und die öffentliche Ordnung in dem Gebiet zu analysieren.






