
Das Europäische Parlament hat am Donnerstag das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene 18-Milliarden-Euro-Paket zur Unterstützung der Ukraine im Jahr 2023 angesichts des durch die russische Invasion verursachten Finanzbedarfs gebilligt.
Brüssel fordert für das kommende Jahr eine Finanzhilfe in Höhe von 18 Milliarden Euro für die Ukraine in Form von Darlehen zu Vorzugsbedingungen, die an die Bedingung geknüpft sind, dass Kiew umfassende Reformen durchführt. Die Initiative bedarf jedoch der Einstimmigkeit der EU-27, um umgesetzt zu werden.
Die Mittel werden zur Unterstützung wichtiger öffentlicher Dienstleistungen wie dem Betrieb von Krankenhäusern und Schulen, der Bereitstellung von Wohnraum für die umgesiedelten Menschen, der makroökonomischen Stabilität und der Wiederherstellung wichtiger, von Russland zerstörter Infrastrukturen eingesetzt.
Die Idee ist, Kiew mit vierteljährlichen Zahlungen eine nachhaltige Unterstützung zukommen zu lassen, die Kontinuität und Vorhersehbarkeit bietet, was für das Überleben der Ukraine inmitten des Krieges unerlässlich ist.
«Die Ukraine kämpft für europäische Werte. Das Europäische Parlament und die Europäische Union haben in humanitärer, militärischer und finanzieller Hinsicht bemerkenswerte Solidarität mit der Ukraine gezeigt», erklärte EP-Präsidentin Roberta Metsola nach der Abstimmung.
Das Paket muss nun von den EU-27 einstimmig gebilligt werden, bevor Brüssel auf die Märkte zugreifen und die Unterstützung Anfang nächsten Jahres auszahlen kann.






