
Die ukrainische Hauptstadt Kiew leidet weiterhin unter den Folgen des jüngsten russischen Bombardements kritischer Infrastrukturen. Zwei Tage nach der jüngsten Angriffswelle ist die Hälfte aller Haushalte immer noch ohne Strom und zwei Drittel ohne Heizung.
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitshcko, aktualisierte am Freitagmorgen auf Telegram die Schadensbilanz und erklärte, dass die Arbeiten zur Wiederherstellung der Grundversorgung fortgesetzt würden. Die Stromversorger planen, alle Verbraucher schichtweise wieder mit Strom zu versorgen, allerdings nur für drei Stunden.
Die Wasserversorgung wurde vollständig wiederhergestellt, ist aber nach Angaben der örtlichen Behörden wegen des fehlenden Drucks noch nicht wieder voll funktionsfähig.
In Kiew und anderen Städten, die von den Stromausfällen betroffen sind, haben die Behörden Notrufstellen eingerichtet, an denen die Bürgerinnen und Bürger eine Steckdose finden können, um beispielsweise ihre Mobiltelefone aufzuladen oder sich aufzuwärmen.






