Die ukrainische Regierung verbietet die Ausfuhr von Brennholz aufgrund von Stromausfällen

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Durch Angriffe beschädigtes Gebäude in Snihurivka, Ukraine – THOMAS KRYCH / ZUMA PRESS / CONTACTOPHOTO

Die ukrainische Regierung ordnete am Freitag ein Ausfuhrverbot für Brennholz an, da sie davon ausgeht, dass es sich dabei um ein wichtiges Heizmaterial für einen Winter handeln könnte, der voraussichtlich von Stromversorgungsproblemen geprägt sein wird.

Kiew hat bereits im September die Ausfuhr von Kohle verboten, und nun hat es das Gleiche mit Brennholz getan. Premierminister Denis Shmigal erklärte laut der Agentur UNIAN, dass in einigen Gebieten, insbesondere in der Nähe der Frontlinien, Holz bereits die Hauptheizquelle ist.

Russlands Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur haben zu Unterbrechungen bei der Versorgung mit lebenswichtigen Gütern geführt, so auch in der Hauptstadt Kiew, wo am Freitagmorgen nur ein Drittel der Haushalte wieder geheizt wurde.

Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte auf Telegramm, dass 400 ständig geöffnete Heizstellen eingerichtet wurden, um das Wohlergehen der Bevölkerung zu gewährleisten. Diese Punkte werden auch zum Aufladen von elektronischen Geräten wie Mobiltelefonen genutzt.