
Die deutschen Justizbehörden haben ein Ermittlungsverfahren wegen des angeblichen Einsatzes von Drogen zur Vergewaltigung von Frauen auf einem von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) veranstalteten Sommerfest aus Mangel an Beweisen eingestellt.
Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, konnte die Polizei keine Verdächtigen ermitteln und stellte die Ermittlungen gegen eine nicht identifizierte Person wegen schwerer Körperverletzung ein.
Die SPD organisierte am 6. Juli eine Party, nach der insgesamt 14 Personen angaben, sich unwohl zu fühlen und sogar Gedächtnisverlust zu erleiden. Die Polizei hat sich mit allen Beschwerden befasst, obwohl einige der Fälle nicht bestätigt werden konnten.
Die Ermittler hatten Zugang zu Videos und Bildern von der Party und haben die Betroffenen sowie die Organisatoren und einige Mitarbeiter befragt.
Ein 21-jähriges potenzielles Opfer erstattete Anzeige bei der Polizei und wurde nach dem Vorfall im Krankenhaus untersucht, nachdem er unter Übelkeit und Gedächtnisverlust gelitten hatte, ohne Alkohol getrunken zu haben.
Drogen wie Ketamin oder GHB werden bei Vergewaltigungen eingesetzt. Die Täter schütten die Substanzen heimlich in das Getränk des Opfers, um es für sexuelle Übergriffe wehrlos zu machen.






