
Die honduranische Regierung hat mehr als 600 Militärpolizisten mobilisiert, um die Überwachung der Grenzgebiete zu verstärken und die Einreise von mutmaßlichen Kriminellen zu verhindern.
Die honduranische Präsidentin Xiomara Castro hat letzte Woche aufgrund der zunehmenden Unsicherheit in dem zentralamerikanischen Land den nationalen Notstand ausgerufen und kriminellen Gruppen, die auf honduranischem Gebiet operieren, den «Krieg» erklärt. Castro sprach sich dafür aus, die Grundfreiheiten einzuschränken, wo dies notwendig war.
Laut der Zeitung El Heraldo umfasst dieser umfassende Plan auch die Grenzsicherung, was bereits zum Einsatz zusätzlicher Agenten in Gebieten wie Las Manos, Goascorán, El Amatillo, Cabañas, Concepción, Colomoncagua, Mapulaca, La Virtud und Guaritas geführt hat.
Honduras hat gemeinsame Grenzen mit Nicaragua, El Salvador und Guatemala. Ein Sprecher der guatemaltekischen Polizei, Edwin Monrroy, sagte, dass die guatemaltekischen Behörden keine Warnungen über die mögliche Ankunft von Bandenmitgliedern erhalten hätten, obwohl sie bereits die Überwachung in den Grenzbezirken Izabal und Chiquimula verstärkt hätten, so die «Prensa Libre».






