
Die venezolanischen Behörden haben für die nächsten 90 Tage einen Gesundheitsalarm in fünf venezolanischen Bundesstaaten ausgerufen, nachdem das Vogelgrippevirus bei Wildvögeln in der Küstenregion von Anzoátegui nachgewiesen wurde.
So hat das Ministerium für produktive Landwirtschaft und Land in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für landwirtschaftliche Gesundheit und dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie mitgeteilt, dass der Gesundheitsalarm für die Bundesstaaten Anzoátegui, La Guaira, Nueva Esparta, Sucre und Miranda gilt.
«In diesen vier Staaten wurde ebenfalls eine Quarantäne verhängt, wobei die Möglichkeit besteht, je nach den Ergebnissen und dem Fortschritt der epidemiologischen Untersuchungen zur Vogelgrippe weitere Staaten einzubeziehen», so das Wissenschaftsministerium in einer Erklärung.
Die Nachricht wurde von der Wissenschaftsministerin Gabriela Jiménez bestätigt, die über ihr Profil im sozialen Netzwerk Twitter sowohl die «Präventivmaßnahmen» der Regierung als auch die Gesundheitswarnung selbst gerechtfertigt hat.
Die Behörden haben auch den Transport von lebenden Vögeln und befruchteten Eiern aus Gemeinden, in denen das Virus bestätigt wurde, verboten.
Das ecuadorianische Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht hat am Mittwoch einen 90-tägigen tierseuchenrechtlichen Notstand ausgerufen, nachdem ein Ausbruch der Vogelgrippe festgestellt worden war, in dessen Folge die Tötung von fast 180.000 Vögeln angeordnet wurde.
Mit dieser Entscheidung ordneten die ecuadorianischen Behörden an, dass in den nächsten 90 Tagen kein Geflügel, keine Geflügelerzeugnisse und keine aus Geflügel hergestellten Produkte – wie z. B. Eier, Hühner oder Hähnchen – aus den betroffenen Betrieben verbracht werden dürfen.
Die ecuadorianischen Behörden meldeten am vergangenen Wochenende den ersten Fall von Geflügelpest auf einem Bauernhof in der Provinz Cotopaxi. Daraufhin leiteten die Behörden einen nationalen Sicherheitsplan ein, um die mögliche Ausbreitung der Seuche einzudämmen.






