
Der Stabschef der Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, Ibrahim Khan, ist von seinem Posten zurückgetreten, nachdem er in eine Untersuchung von mindestens zwei Vorwürfen sexueller Belästigung verwickelt wurde.
Dies geht aus einer Erklärung der Pressestelle des Generalstaatsanwalts hervor, über die die «New York Times» berichtet. Darin heißt es, dass eine «unabhängige und unparteiische Untersuchung» durchgeführt worden sei und dass Khan nach der Eröffnung der Akte zurückgetreten sei.
«Das Büro des Generalstaatsanwalts verfügt über Protokolle, um alle Anschuldigungen von Fehlverhalten gründlich zu untersuchen», sagte ein Sprecher und versicherte, dass der New Yorker Generalstaatsanwalt diese Angelegenheiten mit äußerster Ernsthaftigkeit verfolgt».
Khan war fast ein Jahrzehnt lang einer von James’ engsten politischen Beratern gewesen. Mindestens eine Frau beschuldigt ihn der unangemessenen Berührung und des ungewollten Küssens, woraufhin der Staatsanwalt eine Anwaltskanzlei mit der Untersuchung der Vorwürfe beauftragt hat.
Diese Anschuldigungen gegen ihren ehemaligen Stabschef sind für die New Yorker Generalstaatsanwältin besonders heikel, da sie 2021 eine Untersuchung wegen sexueller Belästigung des damaligen New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo leitete, wie die Zeitung berichtet.
Als von James’ Büro beauftragte Ermittler feststellten, dass Cuomo über einen Zeitraum von sieben Jahren mehrere Frauen sexuell belästigt hatte, wandte sich der Staatsanwalt entschieden gegen ihn.
«Kein Mann, egal wie mächtig, darf Frauen belästigen», sagte sie in einer Erklärung, woraufhin der damalige Gouverneur von New York kurz darauf zurücktrat.






