
Die Mitglieder des Ausschusses für Demokratie, Menschenrechte und humanitäre Angelegenheiten der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) äußerten am Freitag ihre Besorgnis über die Planung eines Staatsstreichs in Deutschland durch eine rechtsextreme Gruppe.
«Dieser mutmaßliche Anschlag in Deutschland, der offenbar auf den Bundestag und andere demokratische Institutionen abzielt, sowie der Anschlag auf das US-Kapitol im vergangenen Jahr erinnern uns eindringlich daran, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist», erklärten sie in einer gemeinsamen Erklärung.
Sie begrüßten die laufenden Ermittlungen zu dem «Komplott» und forderten die deutschen Behörden auf, «so transparent wie möglich über diese Gruppe und ihre zukünftigen Pläne» zu sein.
«Wir (OSZE)-Parlamentarier müssen unsere Unterstützung für die Rechtsstaatlichkeit zeigen und sicherstellen, dass unsere sozialen Strukturen stark und in der Lage sind, mit den Herausforderungen, die sich ergeben könnten, fertig zu werden», sagten sie.
Wie die deutsche Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, wurden bei einer Reihe von Razzien der Polizei in elf Bundesländern 25 Personen festgenommen. 22 der Verhafteten werden beschuldigt, einer terroristischen Organisation anzugehören, die das politische System stürzen wollte. Die anderen drei werden der Mittäterschaft beschuldigt.
Außerdem identifizierte er die angeblichen Rädelsführer als «Rüdiger» und «Prinz Henrich XIII». Letzterer ist der Ur-Ur-Enkel von Wilhelm II. von Deutschland, dem letzten deutschen Kaiser und König von Preußen, der 1918 nach dem Ersten Weltkrieg abdanken musste.






