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USA sanktionieren 40 Personen und Einrichtungen in neun Ländern wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption

Ingrid Schulze

2022-12-09
Archiv
Archiv – Ehemaliger guineischer Präsident Alpha Condé – Bernd von Jutrczenka/dpa

Das US-Finanzministerium kündigte am Freitag neue Reisesanktionen und das Einfrieren von Vermögenswerten gegen 40 Einzelpersonen und Organisationen in neun Ländern der Welt wegen Menschenrechtsverletzungen und korrupter Praktiken an, und zwar zeitgleich mit dem Internationalen Tag der Korruptionsbekämpfung und dem Tag der Menschenrechte am Freitag bzw. Samstag.

Diese Sanktionen sind Teil des so genannten Global Magnitsky Human Rights Accountability Act, mit dem sich die Vereinigten Staaten für befugt erklären, ausländische Staatsangehörige, die der Korruption oder der Verletzung von Grundrechten beschuldigt werden, einseitig zu verfolgen.

Zu den sanktionierten Einrichtungen gehört beispielsweise das Generalbüro für Grenzschutz des nordkoreanischen Ministeriums für Staatssicherheit, das an «Zwangsarbeit, Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen und -missbräuchen durch die Regierung» beteiligt ist.

Die USA haben außerdem zwei chinesische Entscheidungsträger in der Autonomen Region Tibet mit Sanktionen belegt, darunter den Direktor des tibetischen Büros für öffentliche Sicherheit (de facto Polizeichef), Zhang Hongbo, der in «schwere Menschenrechtsverletzungen verwickelt ist, unter anderem in von der TPSB betriebenen Hafteinrichtungen, die durch Folter, körperliche Misshandlung und Ermordung von Gefangenen gekennzeichnet sind».

Im Fall von El Salvador haben die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen den dortigen Arbeitsminister Oscar Rolando Castro verhängt, der 2021 auf die so genannte Engel-Liste der Vereinigten Staaten gesetzt wird, auf der er der Korruption beschuldigt wird. Die am Freitag verhängten Sanktionen richten sich auch gegen den ehemaligen juristischen Sekretär des Präsidenten, Conan Tonathiu Castro Ramirez, der ebenfalls auf der Liste steht.

Für Guatemala haben die Vereinigten Staaten den ehemaligen Kongressabgeordneten Allan Estuardo Rodriguez Reyes, den Kongressabgeordneten Jorge Estuardo Vargas Morales und den ehemaligen Minister für Energie und Bergbau Luis Alfonso Chang Navarro benannt.

Auf dem afrikanischen Kontinent stechen die Sanktionen gegen den ehemaligen guineischen Präsidenten Alpha Condé hervor, der im September 2021 durch einen Staatsstreich gestürzt wurde und unter dessen Präsidentschaft laut den USA «Sicherheitskräfte Gewaltakte gegen Anhänger der Opposition verübten». Die USA sanktionieren auch Karim Keita, den Sohn des ehemaligen malischen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita und ehemaligen Vorsitzenden des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses der malischen Nationalversammlung.

Was schließlich Russland betrifft, so haben die USA alle 15 Mitglieder der Nationalen Wahlkommission des Landes wegen ihrer Beteiligung an der Durchführung von Wahlfälschungen sowie mehrere russische Beamte, die während des Einmarsches in die Ukraine an den so genannten «Leaks» beteiligt waren, d. h. an Verhören und Durchsuchungen der ukrainischen Zivilbevölkerung in den von Russland besetzten Gebieten, mit Sanktionen belegt.

Unter ihnen hebt er beispielsweise die Leiter der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation, Oleg Jurjewitsch Nesterow und Jewgeni Radionowitsch Kim, als «direkt Beteiligte an der Planung und Umsetzung» dieser Protokolle hervor.

Das Außenministerium verhängte außerdem Sanktionen gegen die Bürger der Russischen Föderation Ochur-Suge Terimovich Mongush und Lyudmila Nikolaevna Zaitseva, die beide an Folterungen beteiligt gewesen sein sollen, wobei ersterer an der «Entführung und gewaltsamen Verbringung von Kindern aus der Ukraine» beteiligt war.

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