
Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Riabkow bestätigte am Dienstag, dass er den US-Behörden vorgeschlagen habe, sich auf eine Höchstzahl von Vertretern ihrer jeweiligen diplomatischen Vertretungen zu einigen.
«Wir schlagen vor, damit aufzuhören und zum Beispiel zu vereinbaren, eine bestimmte ‘Obergrenze’ für das Personal festzulegen, innerhalb derer wir und die Amerikaner selbst bestimmen könnten, wie viele Leute in welchem Bereich benötigt werden», sagte Riabkov.
Dieser Vorschlag hat jedoch bisher keine Antwort von der US-Seite erhalten, wie der russische Diplomat laut Interfax gegenüber den Medien einräumte.
Riyabkov betonte, dass Moskau aufgrund der von Washington verhängten Sanktionen seine diplomatische Präsenz in naher Zukunft einschränken müsse. «Wir folgen den Anweisungen der US-Regierung, so dass eine bestimmte Gruppe unserer Mitarbeiter gezwungen sein wird, das Land zu verlassen», sagte er.
Der stellvertretende Minister erinnerte auch an die «ungerechtfertigte und unerklärliche» Entscheidung der USA, die maximale Aufenthaltsdauer russischer diplomatischer Vertreter auf Geschäftsreisen in den USA auf drei Jahre zu begrenzen.
«Sie (die Vereinigten Staaten) legen in diesem Bereich ihre eigenen Spielregeln fest, wir reagieren immer nach dem Prinzip ‘Auge um Auge’, nicht unbedingt symmetrisch», so Riabkow, der versicherte, dass Washington selbst schuld sei, wenn es sich über seine begrenzte diplomatische Präsenz in Moskau beschwere.






