
Die ungarische Regierung teilte am Mittwoch mit, dass sie die Obergrenze für Lebensmittelpreise, die auf dem Höhepunkt der Krise nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine festgelegt wurde, bis Ende April 2023 verlängert hat.
Der ungarische Landwirtschaftsminister Istvan Nagy erklärte, die Regierung habe die Maßnahme wegen des Krieges und der steigenden Inflation verlängert, die durch die von Brüssel verhängten Sanktionen und «gescheiterten Maßnahmen» verursacht wurden.
Er beklagte, dass aufgrund der EU-Sanktionen «die Energie- und Lebensmittelpreise in ganz Europa auf ein historisches Niveau gestiegen sind», und wies darauf hin, dass die Sanktionen gegen den Ölsektor «die Situation nur verschlimmern».
Die Regierung bleibt jedoch den Familien verpflichtet und hat deshalb beschlossen, «den Preisstopp zu verlängern», wie die Tageszeitung «Magyar Hirlap» berichtet. Nagy betonte auch, dass dieses System funktioniert, weil die Kunden mehr Produkte kaufen.
Der Minister betonte auch, dass die Regierung die Marktsituation weiterhin beobachten und mit den betroffenen Parteien in Kontakt bleiben wird. Er stellte klar, dass die Preise in Zukunft unter Berücksichtigung der Situation und der Bedürfnisse der Bevölkerung überprüft werden.






