
Bei einem mutmaßlichen Massenansturm auf ein Konzert des Sängers Asake in der O2 Academy in Brixton, Südlondon, wurden am Donnerstagabend acht Menschen verletzt, vier von ihnen schwer.
Als die Polizei gegen 21.30 Uhr (Ortszeit) während des Konzerts von Asake in einem der größten Veranstaltungsorte Londons eintraf, fand sie eine Menschenmenge vor, die versuchte, sich gewaltsam Zutritt zum Veranstaltungsort zu verschaffen, und mehrere Personen wurden durch das angebliche Gedränge verletzt.
Bilder, die in den sozialen Medien geteilt wurden, zeigen eine große Menschenmenge vor dem Veranstaltungsort inmitten von Schreien und Handgemengen. Laut BBC behaupten Twitter-Follower, dass rund 1.000 von ihnen keine Tickets hatten.
Die Medien berichteten, dass in den frühen Morgenstunden des Freitags Metallstangen auf dem Bürgersteig verstreut lagen und mehrere Beamte noch vor Ort waren.
«Dies ist ein äußerst beunruhigender Vorfall, bei dem vier Menschen schwer erkrankt im Krankenhaus liegen. Meine Gedanken und Gebete sind bei ihnen und ihren Familien», sagte der Kommandeur der Londoner Metropolitan Police, Ade Adelekan, der dazu aufrief, eine «so gründliche und forensische Untersuchung wie nötig» zu dem Vorfall einzuleiten, für den es noch keine Festnahmen gab.
Ahmed Ololade, bekannt unter dem Künstlernamen Asake, ist ein nigerianischer Sänger und Songwriter, der mit seinem Debütalbum «Mr. Money With The Vibe» auf Tour ist. Das Konzert wurde nach zehn Minuten unterbrochen, als der Künstler selbst dem Publikum den Vorfall mitteilte.
«Wir haben die Show abgebrochen, weil sie die Tür aufgebrochen haben. Wir haben 3.000 Menschen, die die Außentür aufgebrochen haben, und die Polizei hat uns aus Sicherheitsgründen gebeten, die Veranstaltung zu schließen. Wir bitten um Entschuldigung. Das hat nichts mit uns zu tun», sagte einer der Organisatoren der Veranstaltung laut The Guardian.
Asake hat am Freitagmorgen eine Erklärung in seinen offiziellen sozialen Netzwerken veröffentlicht, in der er den Betroffenen, mit denen er hofft, persönlich in Kontakt treten zu können, seine besten Wünsche ausspricht und versichert, dass er noch immer nicht über den «vollständigen Bericht der Verwaltung» verfügt, der die «Störung am Eingang» der Brixton-Halle erklärt.






