
Der iranische Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie, Issa Zarepur, kündigte am Sonntag an, dass der Iran innerhalb von drei Monaten mindestens zwei Satelliten mit Raketen starten wird, die Atomwaffen tragen könnten und deren Einsatz durch Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verboten ist.
Die Raketen werden die Satelliten Nahid 1 und Nahid 2 noch vor Ende des persischen Jahres am 20. März 2023 in die Umlaufbahn bringen, sagte Zarepur in einer von der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA verbreiteten Stellungnahme. Zarepur sagte, dass weitere Satellitenstarts bereits geplant sind, wobei ein genauer Zeitplan in Zukunft bekannt gegeben werden soll.
Nahid 1 ist ein Kommunikationssatellit in niedriger Umlaufbahn, der im Februar 2016 vom Institute of Space Transportation Systems, einer Tochtergesellschaft der iranischen Raumfahrtbehörde, vorgestellt wurde.
Nahid 2 ist ein Kommunikationssatellit, der mit einem Boost-Triebwerk ausgestattet ist, das ihn in die Lage versetzt, die Umlaufbahn zu wechseln, und der als ein Meilenstein in der Entwicklung der iranischen Raumfahrttechnologie gilt.
Die USA und ihre Verbündeten haben bereits früher behauptet, dass es sich bei den iranischen Satellitenstarts in Wirklichkeit um Tests ballistischer Raketen handelt, also um Geschosse, die Atomwaffen tragen können. Teheran hat bestritten, dass dies seine Absicht ist.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






