
Laut einer von «El Comercio» veröffentlichten Umfrage von Ipsos Peru würden 62 Prozent der Peruaner eine vorgezogene Wahl mit Reformen des politischen Systems und des Wahlsystems befürworten. Sechs Prozent sind dagegen.
Außerdem stimmen 33 Prozent der Bevölkerung der Ankündigung des ehemaligen Präsidenten Castillo zu, den Kongress zu schließen und die Staatsanwaltschaft, die Justiz und das Verfassungsgericht einzuschalten. Dreiundsechzig Prozent stimmten dem nicht zu und vier Prozent hatten keine Meinung.
Der Umfrage zufolge glauben 53 Prozent, dass eine Gruppe radikaler Gruppen hinter den Protesten steckt, die mehr als 20 Tote und Dutzende von Verletzten gefordert haben. Siebenunddreißig Prozent denken, dass die Demonstrationen spontan sind, und 10 Prozent nehmen keine Stellung.
Die Umfrage zeigt auch, dass 63 Prozent der Bevölkerung gegen den Selbstputsch des ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo sind, der die willkürliche Schließung des Kongresses und die Umbesetzung der Staatsanwaltschaft, der Justiz und des Verfassungsgerichts angeordnet hat.
Fünfunddreißig Prozent glauben, dass Castillo sich aus Angst vor einer möglichen Vakanz des Präsidentenamtes für den Staatsstreich entschieden hat, während 29 Prozent glauben, dass Castillo die gerichtlichen Ermittlungen gegen ihn lahm legen wollte.
Schließlich glauben 25 Prozent, dass Castillo unter anderem eine verfassungsgebende Versammlung zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung anregen wollte. Die Umfrage wurde auf der Grundlage von 1.216 Interviews vom 15. und 16. Dezember durchgeführt.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






